ÖST 2016 Tourinfo Millstätter See

Der Millstätter See ist ein See nördlich des Drautals bei Spittal in Kärnten (Österreich). Er liegt in 588 m Seehöhe, ist 11,5 Kilometer lang und bis zu 1,8 Kilometer breit und nach dem Wörthersee Kärntens zweitgrößter, mit 141 m tiefster und mit 1204,5 Millionen Kubikmetern wasserreichster See. Größere Ansiedlungen am See finden sich ausschließlich am Nordufer, darunter sind Seeboden, Millstatt und Döbriach die drei größten Ortschaften.
Der Millstätter See wird im Norden von den etwa 2000 m hohen Gipfeln des Tschiernocks, des Kamplnocks, der Millstätter Alpe und des Lammersdorfer Berges begrenzt, die zu den Nockbergen, dem westlichen Teil der Gurktaler Alpen gehören. Südlich des Sees trennt ein langgestreckter Bergrücken, der von St. Peter im Holz im Westen bis nach Glanz im Osten reicht, das Becken des Millstätter Sees vom Drautal. Die höchste Erhebung dieses dicht großteils dicht bewaldeten „Seerückens“ ist der Gaisriegel (988 m. ü. A.). Östlich des Sees erhebt sich der 2110 m hohe Mirnock.
Das schattige Südufer war bis zum Aufkommen des Fremdenverkehrs nur beim Laggerhof besiedelt. Die Ortschaften am sonnigen Nordufer vergrößerten sich erst mit der Anlage der Straße am Ufer. Die alte Römerstraße führte nicht am See entlang, wie heute die Millstätter Straße (B 98), sondern über den Millstätter Berg. Ab Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten sich aus den ursprünglichen Bauern- und Fischerdörfern die Fremdenverkehrsgemeinden Seeboden und Millstatt mit zahlreichen Feriendörfern.
Quelle Text & Bild: Wikipedia

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