ÖST Tourinfo Hermagor Tag 3 und Tourentage

Die Gemeinde liegt im unteren Gailtal an der Einmündung des Gitschtals in das Gailtal nahe der Grenze zu Italien. Die Gemeinde wird im Süden von den Karnischen Alpen und im Norden von den Gailtaler Alpen begrenzt. Mit dem Pressegger See liegt der neuntgrößte See Kärntens auf dem Gemeindegebiet.
Das heutige Gemeindegebiet war, wie Funde belegen, schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Die ältesten bekannten Funde im Umfeld von Hermagor gehören in die sogenannte Urnenfelderzeit (1200 bis 1800 v. Chr.) und sind teils Depot- und Streufunde. Dazu gehört ein Depotfund aus Dellach, ehem. Gemeinde Egg, der im Jahre 1889, unter einer Steinplatte hinterlegt, geborgen werden konnte. Er enthielt zwei große, mittelständige Lappenbeile, eines davon mit facettierten Lappen und zwei Bronzeringe. Ein für die ältere Urnenfelderzeit typischer Griffangeldolch wurde 1937, in rund 1400 m Höhe, auf der Jadersdorfer Ochsenalm, Gitschtal, gefunden. Er weist auf die Einflüsse aus dem Südwesten und Oberitalien hin. Es wurde hier Eisenerz abgebaut, das bis an das Mittelmeer exportiert wurde. Um 15 v. Chr. wurde das keltische Königreich Noricum und so auch das heutige Gemeindegebiet vom Römischen Reich besetzt und in das Reich eingegliedert.
Quelle Text und Bild: Wikipedia

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