Tourinfo Nationalpark Monti Sibillini Tag 5

Die Monti Sibillini liegen genau mittig zwischen den Bergen vom Südtirol und den Hügeln der Toskana. Der ca. 70.000 ha große Park ist Teil des Apennin. Er besteht seit 1993 und liegt in den Provinzen Ascoli Piceno, Fermo, Macerata und Perugia. Obwohl vom Meer nur ca. eine Autostunde entfernt, findet man hier die absolute Ruhe jenseits von Stress und Hektik.
Das Massiv der Monti Sibillini besteht aus Kalkstein. Mit seinen unberührten Bergseen und vom Wind gezeichneten Hochebenen bildet es eine der schönsten Landschaften der Marken. Noch heute ist dieses Paradies vom Tourismus nahezu unberührt, die Straßen sind regelrecht verlassen, der Zustand ist trotzdem größtenteils gut.
Gletscher und Erosionen haben beeindruckende Schönheiten hinterlassen. Der hochgelegene Bergsee Lago di Pilato (Pontius Pilatus soll nach der Legende hier begraben sein) und die beeindruckende Infernaccio Schlucht sind nur Beispiele dafür. Die Hochwiesen bilden im Frühling einen einzigen Blumenteppich, ein atemberaubendes Naturschauspiel. Die unteren Lagen des Nationalparks sind zumeist bewaldet. Die höheren Lagen sind durchweg mit Gras bewachsen. Der höchste Berg ist der Monte Vettore (2476 m). Die Hochebene Piano Grande, unterhalb des Dorfes Castelluccio, ist sicherlich die Schönste.
Montemonaco mit seinem natürlichen Panoramablick und seiner faszinierenden Umgebung ist einer der schönsten Orte in den Monti Sibillini.
Auch für Motorradfahrer sind die Sibillini ein ideales Ziel für gemütliche Touren auf den meist verlassenen Straßen.