Tourinfo Splügenpass Tag 11

Der Splügenpass (italienisch Passo dello Spluga) ist eines unserer letzten Highlights nach 11 Tagen voller atemberaubender Landschaften und Eindrücke Er liegt auf einer Höhe von 2115 Metern und verbindet Chiavenna in der italienischen Provinz Sondrio und den Comer See mit Splügen im schweizerischen Rheinwald im Kanton Graubünden. Über den Pass verläuft die Wasserscheide zwischen dem Rhein und dem Po und die Staatsgrenze zwischen Italien und der Schweiz.
Die heutige Strasse wurde im Sommer 1822 fertiggestellt. Seit dem Bau eines Tunnels durch den San Bernardino hat der Pass seine frühere Bedeutung weitgehend verloren.
Der Splügenpass führt uns vorbei an einer schottisch anmutenden Hochmoorlandschaft inmitten wilder Natur. Super enge Haarnadelkurven schrauben sich atemberaubend nach oben, das Sträßchen schlängelt sich sehr steil und eng durch das Gebirge, unterbrochen durch viele, dunkle Tunnel und Galerien. Unsere Fahrt führt über die Südrampe durch das italienische Val San Giacomo. Zwischen Chiavenna und der Passhöhe überwinden wir auf einer Strecke von etwa 30 Kilometern einen Höhenunterschied von knapp 1800 Metern. Wir passieren Campodolcino, Lago d’Isola, Madesimo, Lago di Montespluga und erreichen die Paßhöhe. Dort befindet sich nur die ehemalige Grenzstation, eine Restauration o. ä. existiert nicht. Über die 9 km lange Nordrampe geht es über 2 abenteuerliche Kehrengruppen nach Splügen (eine mit 15 Kehren hinter der Paßhöhe und eine mit 6 Kehren vor Splügen).
Die Landschaft ist dramatisch, die Kehren super eng und steil. Sicherlich ist der Splügenpass eine der ganz großen Herausforderungen der Alpen, das Richtige für erlebnishungrige Abenteurer wie wir, für Anfänger eher nicht geeignet.

Ein Gedanke zu „Tourinfo Splügenpass Tag 11“

  1. dem ist nichts hinzuzufügen , nur passt in den kurzen unbeleuchteten Tunnels auf, die sind sehr gerne innen nass und somit extrem schmierig und rutschig, Der Splügen ist auch immer für eine Überraschung gut :-),
    lass dir mal ein Foto zukommen

    Grüßle Hansi

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